Das Übel am anderen Ende der Leine...

Aus gegebenen Anlass, gibt es heute einen Beitrag aus der "Jetztzeit"!

Ich bin ja mittlerweile zwei Jahre alt, und die "Herrin der Leckerlies" hat mir im Herbst versprochen, dass wir neben Agility dieses Jahr noch was "für's Folgen" machen ( gut so, ich finde, das ist bei ihr noch ausbaufähig). Letztes Jahr waren wir in was Ähnlichem, nur folgte mein Frauchen da auch schon nicht so gut und sie musste von Schildern die Übungen ablesen, womit sie wohl ziemlich überfordert war.

Dort lernte ich auch Dodge kennen, eine französische Bulldogge - was sein schnorchelnder, nasaler Akzent gleich verrät. 

Jedenfalls ist Bea, Dodge's Frauchen, der weitaus klügere Mensch von den beiden, und hat vorgeschlagen, zur Unterordnung zu wechseln.

Heißt für uns: mehr Hunde - mehr zum Glotzen - mehr Ablenkung. Und wie man das bei den Kindern so macht, haben die Damen geschaut, dass wir in die selbe Gruppe kommen (auch wenn ich noch immer der Meinung bin, dass sie nur tratschen wollen - keine Disziplin - nicht mal im hohen Alter).

Auch wenn ICH nicht zu den Anfängern zähle, mein Frauchen sehr wohl. Aber jede Kette ist nur so stark wie sein schwächsten Glied.  Und da ich im Training davon überzeugt bin, dass sie das schwächste Glied ist, ist es nicht mal gelogen, dass auch sie noch mal einen Grundkurs absolvieren muss.

Mittendrin, statt nur dabei. Nun sind wir auch dort, wo sich das Leben abspielt! 

Bei der Gruppeneinteilung wurden wir in eine Dreiergruppe gesteckt. Zu meiner Freude: unser Trainer ist Ernst - ein cooler Typ mit tollen Leckerchen. Aber auch sehr streng mit unseren Begleiterinnen. Ich glaube, wir sind in der "Schwererziebaren-Gruppe" gelandet. Wenn ich so nach oben blicke, weiß ich auch warum. 

Bea fragt nach jeder Anweisung von Ernst, was jetzt genau zu tun ist, und Ernst fragt mein Frauchen,  ob sie eine verletze Hand hat, weil sie diese so verkrüppelt hält. 

Hihi, wenn der wüsste  wie sie beim Agility läuft, würde er die Hand halb so schlimm finden.

Ich finde die Unterordnung sehr unterhaltsam, denn egal was wir anstellen: Schuld ist immer das Übel am anderen Ende der Leine!

In diesem Sinne: auf einen schönen Kursstart
Dodge und Boh


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